Porzellan Werkstatt

 

Man sagt Porzellanmasse hat ein Gedächtnis, alles was man ihr vor dem Brand antut, merkt sie sich und verformt sich später wieder zurück.“

Herstellungprozess (siehe Abbildung oben)

1.& 2. Die flüssige Porzellanmasse wird in eine Gipsform gegossen, dabei entzieht der Gips dem Porzellan sein Wasser und die festen Bestandteile der Masse langern sich an den Formwänden ab.

3. Je länger die Masse in der Form bleibt, desto dicker wird die Wandstärke. Anschließend wird die überschüssige flüssige Masse aus der Form gegossen.

4. & 5. Nach dem Trocknen wird das Stück von Hand ausgebessert. Bei dem folgenden Schrühbrand schrumpfen die Arbeitsstücke um ca.12-15 %. Die Porosität nach dem ersten Brand sorgt dafür, dass sich die darauf folgende Glasur gut mit dem Stück verbindet.

6. Mit dem zweiten, sogenannten Glattbrand erreicht das Porzellan seine Festigkeit.